Die Herrenuhr und ihre Geschichte
Die Geschichte über die Entstheung der Armbanduhr
Hast du dir schon mal die Frage gestellt, wie die Geschichte der Uhr aussieht und wie es überhaupt dazu kam, die Zeit zu messen?
Die Auswahl an verschiedenen Armbanduhren ist heute riesig und für viele Menschen ist die Uhr am Handgelenk ein muss. Wie es aber dazu kam, dass heute fast jeder eine Uhr trägt und wie die Herrenuhr entstanden ist, erfährst du in diesem Artikel.
Die Antike
Schon in der Antike fing man an, die Zeit zu messen. Man orientierte sich an der Sonne, in dem man einen Stock an einer Stelle befestigte, auf die die Sonne schien und der Schatten des Stocks mit der Bewegung der Sonne mitlief. Das war die Entstehung der Sonnenuhr und im alten Ägypten hat man genau nach diesem Prinzip die Zeit gemessen. Dort kam man auf die Idee Obelisken aufzustellen.
Obeliske sind große Steinsäulen, deren Schatten die Zeit anzeigte. Solch ein Werk kann man im heutige Vatikan betrachten, da dort ein Obelisk auf dem Petersplatz vor dem Petersdom platziert ist.
Eine andere antike Art die Zeit zu messen, war die Wasseruhr. Sie funktionierte vorerst so, dass man einen Behälter, aus dem Wasser langsam ausläuft, über einen anderen Behälter mit einer Skala stellt. Die Skala zeigte die Uhrzeit in Abhängigkeit zu dem Wasser an. Daraus entwickelten die alten Griechen sogar einen Wasserwäcker. Wasseruhren gelangten um ca 200 vor Chr. zu den Griechen, die sie Klepsydra nannten. Wasseruhren wurden jedoch in vielen Kulturen genutzt.
Solch eine Uhr wurde sogar in der Grab des ägyptischen Pharaos Amenophis I aufgefunden.
Einige andere antike Zeitmessgeräte waren z.B. die Kerzenuhr, die Sanduhr oder sogar eine Räucherstäbchenuhr, die eher im östlichen Teil der Welt verwendet wurde.
Die Entstehung der Mechanikuhren
Die Entstehung der Mechanikuhren erfolgte im 13. Jahrhundert mit der Räderuhr (Uhren mit einem mechanischen Uhrwerk, am Anfang der Herstellung, hauptsächlich mit Zahnrädern betrieben).
Im Mittelalter fing man in vielen Klostern an, Uhren zu machen, da die Mönche an einen festen Tagesplan gebunden waren. Uhren waren also sehr praktisch für das Einhalten des Plans. Dazu muss man auch anmerken, dass Klöster im Mittelalter, wie kleine selbstversorgende Städte waren. Neben den täglichen Gebeten hatte jeder Mönch seine Fachgebiete, wie z.B., Wissenschaft, Kochen, Medizin usw. Das machte die Klöster zum größten Teil zu Selbstversorgen.
Im 16. Jahrhundert machte die Uhrenentwicklung den nächsten Schritt mit der Entwicklung der Pendeluhr. Diese wurde von einigen unterschiedlichen Erfindern beeinflusst. Galileo Galilei kam auf die Idee, die Zeit mit einem Pendel zu messen. Im 17. Jahrhundert wird die Funktion der Pendeluhr von George Graham und John Harrison optimiert. Das führte dann zu der Pendeluhr, wie wir sie heute kennen.
Ein neuer Teil der Geschichte: Die Taschenuhr
Mit der Erfindung des Federantriebs im 15. Jahrhundert, also einer Spindelfeder als Energiespeicher für den Uhrenantrieb, war das die Gelegenheit für eine Renaissance der Uhr. Man entwickelte die Taschenuhr, die der erste Schritt zu der Modernisierung der Uhren war. Man fing also an Taschenuhren am Körper zu haben und sie wurden zum Ausdruck für Luxus.
Nach kurzer Zeit wurde auch die Schweizer-Uhrenindustrie geboren. Der französische Theologe und Reformant John Calvin verbot es, Schmuck zu tragen, und die Juweliere mussten sich auf ein anderes Handwerk spezialisieren.
Die erste Taschenuhr ist heute noch im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg zu sehen. Jedoch waren die erste Taschenuhren dosen- oder kugelförmig und wurden nicht am Körper getragen.
Mit der Zeit verbesserte man die Mechanik der Taschenuhren und die typische Form der Taschenuhr wurde entwickelt. Diese Form ist heute den meisten Menschen bekannt und ist die Form an welche man sofort denkt.

Die neue Ära: Die Armbanduhr
Uhren am Körper zu tragen wurde immer populärer und die Schmuckhersteller im 19. Jahrhundert kamen auf Idee, kleine Taschenuhren an verzierten Armbänder anzubringen. Dies wurde ein großes Accessoire für Damen. Man kann also sagen, dass die ersten Armbanduhren von Frauen getragen wurden. Mit dem Einstieg ins 20. Jahrhundert fingen auch viele Frauen an, z.B. in Büros zu arbeiten. Ihnen wurde klar, dass Uhren am Handgelenk praktischer waren, als die Uhr jedes mal aus der Tasche ziehen zu müssen, wenn man die Zeit ablesen wollte. Die Armbanduhr gewann an Stellenwert in der Gesellschaft.
Danach wurde die Armbanduhr wurde im Militärdienst beliebt. Natürlich auch aus ihren praktischen Gründen. Diese Beliebtheit führte dazu, dass Constant Girard, ein Schweizer Uhrenhersteller, 2000 Armbanduhren für deutsche Offiziere produzierte.
Der brasilianische Pilot Alberto Santos-Dumont suchte eine einfache Möglichkeit die Zeit während des Fliegens abzulesen. Louis Cartier und Edmond Jaeger entwickelten aus diesem Grund die berühmte „Santos-Uhr“, welche noch heute produziert wird.
Im ersten Weltkrieg konnte Soldaten auch mit voller Ausrüstung, dank der Armbanduhr die Zeit ablesen. So fingen die Hersteller die Krone der Uhren nicht mehr auf 12 Uhr, so wie es bei den Taschenuhren der Fall ist, sondern auf drei Uhr zu platzieren. Das ist bis heute ein Merkmal der Armbanduhr geblieben.
Der Mechanismus für Automatikuhren wurde eigentlich schon um 1770 entwickelt. Mit der Entwicklung der Armbanduhren konnte man diesen Mechanismus bei der Herstellung durchsetzen. Wenn man die Uhr auf demArm trägt, aht man nämlich ausreichend Bewegung um den Mechanismus am Laufen zu halten.
Und heute?
Heute haben wir eine riesige Anzahl an Uhren und Herstellern. Es gibt die verschiedensten Preisklassen, die es allen Uhrenliebhabern ermöglichen ein Teil dieser geschichte zu sein. Man hat die enorme Auswahl an Materialien und Mechanismen, welche die Uhren zu Kunststücken machen. Dadurch bekommt jeder die Cance, das Richtige zu finden.
Daneben gibt es die verschiedensten Modelle: Automatik-Uhren, Chronographen, Flieger-Uhren, Digital-Uhren und noch viele mehr.
Auf unserer Seite legen wir großen Wert darauf, dass jeder der auf der Suche nach der perfekten Uhr für seinen Stil auch die richtige Armbanduhr findet. Das ist auch der Grund für unsere sehr große Auswahl, die auf die Trends der Welt der Herrenuhren spezialisiert sind.
Hier unterstützen wir diese lange Geschichte der Uhren und schenken dieser Geschichte Respekt und freuen uns auf die Zukunft und die weitere Entwicklung der Armbanduhren.
Wir hoffen, das dieser Artikel, dein Interesse an der Kunst der Uhrenherstellung weckt und dazu beiträgt, sich für eine Herrenuhr zu entscheiden, die dich auch an diese lange Geschichte erinnert.
